Marie Antoinette

 

Marie Antoinette wird aus dem politischen Kalkül ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jährige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen – und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten. Ihr Ehemann geht lieber auf die Jagd, als seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Gelangweilt von ihrer Ehe, gibt sich Marie Antoinette pompösen Festen in einer vom Rest der Gesellschaft abgeschotteten, elitären Atmosphäre hin. Lebensfroh, vergnügungs-süchtig, sorglos und verschwenderisch sind schon bald die Attribute, die der Regentin zugeschrieben werden. Pomp Meets Pop – ein dekadenter Konsumrausch! „Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen.“ – jenes berühmte Zitat wird bis heute Marie Antoinette nachgesagt. Sie zeigt sich ignorant und unwissend gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land. Und so gehen die Anfänge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes unter – bis schließlich die wütende, hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt…

  

Nach der Biografie von Antonia Fraser inszenierte Oskar-Preisträgerin Sofia Coppola (Lost in Translation) Marie Antoinette in einem Rausch von Bildern und Kostümen an Originalschauplätzen in Frankreich und mit einem modernen Soundtrack (u. a. The Storkes, Siouxsie And The Banshees, The Cure, New Order, Air). Als Hauptdarsteller glänzen Kristin Dunst und Jason Schwartzman. (Quelle: DVD-Cover Marie Antoinette Movie)

 

 

Oskar-Gewinner 2007: Milena Canonero, Beste Kostüme.  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bunt, frech und herrlich verspielt findet Anke Westphal den Film (01. November 2006 | Berliner Zeitung).

Marie Antoinette in einem Rausch von Bildern und Kostümen an Originalschauplätzen in Frankreich gedreht

und mit einem modernen Soundtrack kombiniert. Ein Meisterwerk. “Bildsprache in Massen“

 

 Der Soundtrack ist auch überaus empfehlenswert, vor allem die Klavierstücke von Dustin O'Halloran.

Sie spiegeln ausgezeichnet die Gefühle der jungen Königin wieder.

 

     

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