Ridicule  Von der Lächerlichkeit des Scheins…

 

Versailles 1780, am prunkvollen und dekadenten Hofe Ludwig XVI. Hier spinnen die Inhaber der Macht ihre Intrigen. Wer nicht mit Witz und Schlagfertigkeit beeindrucken kann, hat schon verloren. Ein für alle Mal ist er der Lächerlichkeit preisgegeben. 

In dem Netz aus Bosheit und Eitelkeit verfängt sich der junge Provinz-Edelmann Ponceludon. Er bemüht sich um eine Anhörung beim König. Der Weg dorthin scheint nur über das Schlafzimmer der raffinierten und gefährlichen Gräfin Blayne zu führen…  (Quelle: DVD-Couver Film Ridicule)

 

Ridicule bietet alles, was zu einem richtigen Kostümfilm dazugehört:
Intrigen, pralle Dekolletés, Ballszenen, prächtige Ausstattung, strenger Rhythmus und gekonntes Spiel mit der Diskrepanz zwischen kühler Fassade und tiefbewegtem Innenleben. Da dem Film von vorneherein die Unmöglichkeit historischer Authentizität bewußt ist, gibt er sich in seinem Umgang mit Geschichte gemäßigt postmodern. Freie Erfindungen sind ihm willkommen, wo immer sie der Dramaturgie dienen, doch er bleibt dabei im Bereich des noch Plausiblen.

 

In der französischen Fassung ist Ridicule jedenfalls der schönste, hinterhältigste und intelligenteste Kostümfilm seit Stephen Frears „Dangerous Liaisone.“ (Quelle: Thomas Willmann)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einer der schönsten, hinterhältigsten und intelligentesten Kostümfilme.

 

 

 

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